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Mein Weg zur Homöopathie

erstellt von Dr. Dagmar Ludewig-Sandig

Wie ich trotz erster Zweifel doch den Weg zur Homöopathie fand...

 Mein Weg zur Homöopathie

  

Mein erster Kontakt mit der Homöopathie waren fiebersenkende Kügelchen, die ich als Kind erhielt und deren Gabe mein Großvater, Chirurg und Gynäkologe, als Quacksalberei abtat.

Während des Pharmaziestudiums, meinem zweiten Kontakt mit der Homöopathie, erinnerte ich mich daran. Obwohl mir das Prinzip „Gleiches mit Gleichem“ heilen zu wollen durchaus schlüssig erschien, fand ich keinen rechten Zugang zur Homöopathie. Die Worte meines Großvaters und der für Naturwissenschaftler unvorstellbare Gedanke, dass höhere Potenzen, also eine stärkere Verdünnung mit weniger Wirkstoff, wirksamer sein sollten als die niedrigeren Potenzen mit mehr Wirkstoff, verhinderten, dass ich mich eingehender mit der Homöopathie befasste.

Mein dritter Kontakt brachte den Umbruch. Damals litt ich nach dem Tragen eines schweren Koffers wochenlang an Schmerzen im Bereich des linken Ellenbogens. Natürlich habe ich damals gute Schmerzsalben und –gele verwendet, aber sie verschafften mir immer nur kurzfristig Linderung. Eine Kollegin und Freundin brachte mir, da sie das tägliche Elend sah, kurzerhand aus ihrer Hausapotheke die zu den Symptomen genau passenden Kügelchen in einer Hochpotenz mit. Da ich ihr dankbar war, habe ich die Hochpotenz genommen, ohne an eine Wirkung zu glauben. Und dennoch half die Hochpotenz, die Schmerzen waren bereits nach einem Tag deutlich besser, nach wenigen Tagen weg.

Dieser Erfolg der Homöopathie machte mich nachdenklich und neugierig zugleich. Hatten doch einst auch die fiebersenkenden Kügelchen geholfen! Jetzt wollte ich mehr wissen und die vielen Einzeldaten, die ich bislang über einzelne homöopathische Mittel gehört hatte zu komplexen Arzneimittelbildern der jeweiligen Einzelmittel zusammenfügen. Eine gute Möglichkeit bot mir die Weiterbildung zur Fachapothekerin für Homöopathie und Naturheilverfahren. Es ist faszinierend, wie homöopathische Anamnesen erhoben werden, wie viele verschiedene Mittel es zum Beispiel für verschiedene Arten von Husten gibt, und wie entscheidend wichtig die richtige Auswahl des Mittels für den Heilerfolg ist. Dabei gibt es Einzelmittel wie Arnica, Belladonna, Nux vomica usw., die auch geübte Laien leicht anwenden können, und die in jede homöopathische Hausapotheke gehören.

Bei Notfällen ist es gut, das richtige Mittel gleich zur Hand zu haben. Wir haben daher die wichtigsten Einzelmittel für verschiedenste akute Beschwerden jeweils in einer kleinen Tasche für Sie zusammen gestellt. Daraus sind drei verschiedene Hausapotheken mit 8 – 10 verschiedenen Basismitteln entstanden, welche in unseren Apotheken für Sie zur Verfügung stehen:

  • Eine allgemeine homöopathische Hausapotheke für Groß und Klein,

  • eine homöopathische Hausapotheke speziell für Kinder

  • und unsere homöopathische Reiseapotheke

     

In den Taschen ist zusätzlich noch Platz, die homöopathische Hausapotheke nach Ihren persönlichen Bedürfnissen zu ergänzen.

Denn so habe ich die Homöopathie schätzen gelernt, ganz individuell und dennoch einfach in der Anwendung.

 Ihre Dr. Dagmar Ludewig-Sandig